Mar 042010
 

Gestern war Zwischenprüfung der Ausbildung. Im Grunde sinnfrei da man schon bei Teilnahme bestanden hat. Schwer wars auch nicht, denn wir hatten vorher genug Zwischenprüfungen aus den Vorjahren geübt und diese war meinem Gefühl nach sogar noch einfacher. Kein großes Ding also!

Recht ruhelos habe ich das größtenteils gute Wetter danach erstmal mit einem Spaziergang durch die City gefeiert. Ich bin gern einfach so am Alex und genieße das Wetter und die vielen Menschen. Einfach anschauen, wer so unterwegs ist und vielleicht auch etwas sich anschauen lassen. Zum Beispiel mag ich die Weltzeituhr; dort stehen immer vereinzelte Wartende rum, welche wohl auf ein (Blind-)Date zu warten scheinen. Gelegentlich spiele ich mit dem Gedanken, einfach mal zu einer hübschen Dame hinzugehen, welche schon länger zu warten scheint, und sie anzusprechen: “Na, auch versetzt worden?”
Kaum etwas hebt dich Laune so sehr, wie ein kleiner Flirt! ;)
Achja, natürlich bin ich meiner Freundin treu und nehme solche Eskapaden nur als kleine Spielereien am Rande.

Natürlich war ich auch wieder im gut ausgestatteten Buchladen im Alexa und konnte nicht widerstehen und bin mit zwei neuen Büchern heim. Ich finde immer Bücher, die interessant scheinen und komme nie mit dem Lesen selbiger nach. Aber mich zurückhalten kann ich auch selten…
Diesmal hat es unter anderem das Buch 111 Gründe, Frauen zu lieben getroffen. Die Hörzu meint auf der Rückseite des Buches: “Die amüsanten Anekdoten über das schöne Geschlecht sorgen für unbeschwertes Lesevergnügen – nicht nur bei Männern.” und genau so ist das Buch auch. In elf Kapiteln werden facettenreiche Gründe genannt, was es an Frauen zu lieben gibt und gilt. Von “Weil Frauen uns davor bewahren, für immer 14 Jahre alt zu bleiben” über “Weil Frauen so vorbeigehen können, dass Männer stehen bleiben müssen” bis zu “Weil Frauen die schönste Verkleidung sind, in der der Teufel uns Männer verführen will”
Hier mal ein Zitat aus Grund Nr. 6 “Weil Frauen Lippen haben, die nach Leben schmecken”:

“So hatte ich das Glück, echte unverfälschte Lippen kennenzulernen. Und küssen zu dürfen. Trockene Lippen, die bald feuchter wurden und feuchte, die bald schon nass aufglänzten. Spröde Lippen, die schnell geschmeidig wurden und immer weicher. Kühle Lippen, die sich langsam erwärmten, und warme Lippen, die irgendwann rot glühten und blühten. Und das, ohne je einen Lippenstift gesehen zu haben.”

Ähnlich schöne Absätze habe ich schon in den ersten paar Gründen erlebt und ich freue mich auf das was noch kommen mag…

Sonst fühle ich mich auch etwas zwischen allem. Zwischen Gefühlen hin und her gerissen und zwischen Arbeit und Freizeit unentschieden. Auch befindet sich die Stadt zurzeit wohl in einer Entscheidungskrise zwischen Winter und Frühling. Es scheint beste Sonne und hagelt trotzdem…
Wie soll sich da erst der Menschen fühlen?
Ich wünsche mir nach dem langen und tristen Winter einfach mal wieder klare wärmende Sonne!!


---

No related posts.

 Leave a Reply

(required)

(required)

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>