
Es ist eine Grenze. Ein Ende und ein Anfang. So vieles trifft aufeinander am Rande des Meeres. Wasser und Land. Sturm und Stille. Menschen und Möwen. Bewegung und Stillstand.
All dieses Aufeinandertreffen birgt Chaos aber auch Ordnung. Im Toben des Sturms findet man innere Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Man kann das aufeinander prallen der Kräfte der Natur beobachten und sich besinnen, was es heißt, an Grenzen zu stoßen.
Mich hat diese Grenze von Meer und Land schon immer fasziniert und so tat es dies auch dieses Wochenende!
Ich hatte mit meiner Freundin zwei Tage nur für uns direkt an der Ostsee im kleinen Örtchen Graal-Müritz geplant. Sie wusste nicht genau, wo es hingehen sollte und hatte schon mit einem Zeltplatz gerechnet, war dann aber natürlich umso erfreuter, als wir bei dem kleinen Hotel nicht weit vom Strand vorfuhren. Natürlich hielt es uns nicht lange in dem kleinen aber sauberen Hotel-Zimmer, denn am Strand wartete schon die 350 Meter ins Meer hineinragende Seebrücke von Graal-Müritz.
Das Wetter versprach zerzauste Frisuren und von der Idee Baden zu gehen ließen wir auch schnell ab, aber unsere Stimmung ließen wir uns davon noch lange nicht vermiesen.
Also was macht man bei stürmischen Wetter am Strand als junges, verliebtes Pärchen? ![]()
Einfach nur den Wellen beim Brechen zuzuschauen, Möwen zusehen, wie sie versuchen gegen den Wind zu fliegen oder mit der schwappenden Gischt am Ufer zu spielen, macht in der Gesellschaft selbst ohne 3-Wetter-Taft Spass! In verliebter Zweisamkeit haben wir im Sand oder auf der Seebrücke gesessen, sind am Strand entlang spaziert und haben uns die ein oder andere Köstlichkeit (Fischbrötchen, Mutzen, Schokoapfel, etc.) gegönnt.
Es war zwei wunderbare Tage und meiner Süßen hat es auch sehr gefallen, wie man nicht nur ihrem Blog entnehmen kann. Wir mussten zwar gestern relativ früh aus dem Hotel und nach einigen weiteren Stunden am Strand, bei denen sich sogar die Sonne noch blicken ließ, machten wir uns wieder auf den Rückweg, werden aber immer die Erinnerung an ein wunderbares Wochenende zu zweit im Herzen tragen.
Achja, und hier noch ein zur stürmischen See passender Song, den mir meine Freundin, während wir im Sand saßen, gezeigt hat:
ASP – Die Ruhe vor dem Sturm
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