*feg* *hust*

Verdammt staubig hier. Ewig nichts passiert. Aber, oh Wunder, hier ist noch jemand!

Bitte frag mich keiner, warum ich hier so ewig nichts geschrieben habe. Ich weiß es nicht!
Doch ich weiß, dass sich das ändern soll!

Ich fange einfach mal damit an, zu erzählen, was ich in letzter Zeit so gelesen habe.
Minimalismus ist das Thema, was es mir in letzter Zeit angetan hat.

Da gibt es zum Beispiel Colin Wright hier.
Seine kleine Lebensgeschichte hat mich sehr begeistert und ich würde mich wirklich freuen ihn mal persönlich kennenzulernen. Ein kurzer Email-Wechsel verriet mir zumindest, dass er zwar noch nie  in Deutschland war, aber es definitiv mal vorhat.

Weiter lese ich jetzt schon eine Weile den Blog von Joshua Millburn und Ryan Nicodemus. Dort schreiben zwei Minimalisten, was Minimalismus für sie ist und wie sie ihre Reise dorthin bestritten haben.
Ihre Artikel und Essays sind jedesmal wirklich lesenswert und bieten jede Menge weiteren Lesestoff in den beherbergten Links.

Mein liebster Beitrag von den beiden ist eine kurze Parabel: Be on the Mountain.

Minimalismus ist auch für mich noch neu, aber auf jeden Fall begeistert mich das Prinzip dahinter. In die Extreme aber, wo manche Leute beispielsweise versuchen nie mehr als 100 Gegenstände zu besitzen, möchte ich nicht abdriften. Dennoch versuche ich mir ein paar der Gedankenzüge zu verinnerlichen und mein Leben ein wenig zu entrümpeln.

Apropos entrümpeln: Das ist meist auf dem Weg zum Minimalismus der erste große Schritt: den ganzen überflüssigen Kram, von dem man wahrscheinlich bisher geglaubt hat, ihn nochmal irgendwann irgendwie zu brauchen. Das ist es meist eher so, dass das ganze Gerümpel uns nur nervlich und emotional belastet.

Außerdem versuche ich mich von der in unserer Gesellschaft vorherrschenden Informationsflut zu retten.
Ständig verbunden und online zu sein, mag für viele ein Segen sein, wenn man es aber mal von außen betrachtet ist es nicht notwendig, sondern belastet uns nur und kostet Zeit, die wir für wichtigeres benutzen könnten.
Ständig erreichbar sind ebenso unnötig wie belastend.

Das im Kopf bin ich drauf und dran mich immer weiter von Facebook etc. zu entfernen und mein Leben lieber auf produktive Dinge auszurichten.

Es ist der Unterschied von konsumieren zu produzieren!

Oh, precious time,
where do you run to?
You’ve always been there,
right by my side,
and tried to play with me.
I didn’t realize you being there.
Now as I wanna keep you close,
you run away.
Chasing you is hard,
and when I catch you,
where to stroll with you?

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